Die Daten-Tarife

Dienstag, 29. Juni 2010

Zu Beginn und auch noch für längere Zeit war die Nutzung des mobilen World Wide Web nicht sehr bequem. Mit der WAP-Technik konnten nur ein paar Sites für das Mobil-Telefon zur Verfügung gestellt werden. Das vor allen Dingen mit stark begrenzter Grafik, da deren Übertragung einfach zu Daten-Volumen umfasst und somit zu langsam war.

Es gibt aber heute sehr gute und einfache Möglichkeiten online zu gehen. Auf der einen Seite kann das mit dem Mobiltelefon selbst erfolgen. Mit vielen der neuen Handy-Modelle kann man wirklich gut im Internet surfen, denn die Abbildung der Seiten ist dank speziell angepasster Browser und großer, hoch auflösender Anzeigen sehr gut. Der Abruf selbst großer Webseiten ist durch die neuen Standards der Datenübertragung, wie UMTS und HSDPA, sehr schnell und einfach geworden. Dabei werden heute Geschwindigkeiten erreicht, die mit denen guter DSL-Anbindungen vergleichbar sind. Email-Clients wurden speziell für das Mobiltelefon entwickelt und dazu kommt die hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit, und unter diesen Voraussetzungen ist auch ein komfortabler E-Mail-Verkehr möglich geworden.

Die Verwendung des Internets ist wie üblich möglich, und das auch mobil mit dem Notebook. Wie ein Modem kann das Mobil-Telefon eingesetzt werden, wenn es mit einem Datenübertragungskabel mit dem Netbook verbunden wird. Oder es wird eine besondere Datenkarte (PCMCIA-Einschubkarte) oder ein besonderer USB-Stick für das Notebook verwendet. In die Daten-Einschubkarte oder den USB-Stick muss noch eine SIM-Karte eingelegt werden, die notwendige Mobilfunktechnik ist schon eingebaut. So kann man auf das Mobil-Telefon verzichten, wenn man das Laptop mobil im Cyberspace nutzen will.

Dabei ist die mobile Datenübertragung eigentlich mit jedem Handy-Tarif möglich. Bei häufiger Verwendung dieser mobilen Datenübertragung sollte man aber passende Datentarife Mobiles Internet zu seinem Mobilfunkvertrag wählen. Die Kosten, die ansonsten bei der Verwendung des Cyberspace entstehen, werden sehr hoch werden. Dabei gibt es verschiedene Varianten: Wer nicht endlos im Cyberspace surft, sondern eher gezielte Downloads macht und seine Emails abruft, für den ist einer der Minuten-Tarife geeignet, bei denen nach der für Datenübertragungen verbrauchten Zeit abgerechnet wird. Für jeden, der sich zwar sehr viel im Internet aufhält, aber nur einige Downloads macht, ist ein sogenannter Volumentarif optimal, denn hier spielt die Zeit keine Rolle, sondern es wird nach der Datenmenge, die gebraucht wird, abgerechnet.

Kostengünstige Datenoptionen mit geringem Inklusivvolumen beschränken den Internetzugang meist auf das Mobil-Telefon selbst, wenn man nur ab und zu manchmal ins World Wide Web geht. Wenn man das Notebook nutzt um online zu gehen, dann ist diese Tarifoption nichts, denn man wird länger surfen und auch mehr Downloads machen.

Wer häufig mit dem Netbook von unterwegs ins Netz geht, ist mit einem zusätzlichen Datentarif meist besser bedient. Dazu muss man einen separaten Handyvertrag abschließen und erhält eine zweite SIM-Karte, die für den USB-Stick oder die Datenkarte benötigt wird. Es gibt verschiedene Inklusiv-Volumen, die man mit den Datentarifen auswählen kann. Allerdings gibt es jetzt auch Datenflatrates, die Sie bei Netzbetreibern und Service-Providern, aber jetzt auch bei Discountern bekommen. Gerade wenn kein schneller DSL-Anschluss verfügbar ist, können Sie jederzeit auch vom Preis her eine Alternative zu DSL sein. Wer zu Hause keinen DSL-Anschluss bekommt oder will, der hat hier eine gute Option.

Es ist sicher gut, wenn man sich vor dem Abschluss eines Vertrags eingehend über die Datentarife informiert. Man sollte auch abschätzen, wie man das mobile Internet nutzen will, dann ist die Auswahl eines passenden Daten-Tarifs nicht mehr schwierig.