Handy mit 3D-Display

Dienstag, 14. Dezember 2010

Zur heutigen Zeit ist das Thema 3D in aller Munde. Das dreidimensionale Verfahren wird nämlich fast überall angewandt: so gibt es dreidimensionale Kinofilme, dreidimensionale Blu-Ray-Filme und auch noch Fernseher, die die Sendungen dreidimensional umwandeln. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Handys mit einer dreidimensionalen Funktion entwickelt werden. Denn nun stellen einige Hersteller ihre eigenen entwickelten, dreidimensionalen Handys vor. Doch wie gut sind wirklich Handys, die Bilder und Videos dreidimensional abspielen können? Welche Vorteile haben sie gegenüber normalen Handys? Und haben sie auch Nachteile?

Bisher sind noch keine dreidimensional fähigen Handys auf dem deutschen Markt erhältlich. Doch ein paar Hersteller haben schon dreidimensionale Handys für das nächste Jahr angekündigt. Und jeder Hersteller vertraut auf seine eigene Technologie, die dem Betrachter ermöglicht, dreidimensional auch ohne spezielle Brille auf dem Handy zu sehen.

So wird in einem Handy der dreidimensionale Eindruck der Bilder und Videos direkt am Bildschirm selbst erzeugt. Dieses ist nämlich mit einer hauchdünnen Schicht bestrichen, die mikroskopisch kleine, vertikale Einschnitte enthält, die eine Brechung des Licht bewirken. Dadurch werden die dargestellten Anwendungen dreidimensional. So ein ähnliches Verfahren wird auch bei Wackelbildern benutzt, damit aus verschiedenen Blickwinkeln, verschiedene Bilder zu sehen sind. Doch genau wie bei Wackelbildern, muss man bei diesem Mobiltelefon, es in einem bestimmten Blickwinkel ansehen, damit der dreidimensionale Eindruck entsteht.

In einem anderen Handy wird der dreidimensionale Eindruck anders erzeugt. Der Bildschirminhalt wird bei ihm nämlich leicht versetzt angezeigt. Diese leichte perspektivische Verschiebung setzt unser Auge zu einem Bild zusammen, wodurch ebenfalls ein dreidimensionales Bild entsteht. Der Vorteil gegenüber dem anderen dreidimensionalen Verfahren besteht darin, dass man hier zwischen 2D und 3D wechseln kann, während das andere Verfahren nur eine dreidimensionale Ansicht ermöglicht. Wie beim anderen Verfahren muss man jedoch auch hier in einem bestimmten Blickwinkel auf den Bildschirm sehen, damit ein dreidimensionaler Eindruck entsteht.

Man sieht also, dass auch Handys mit einem speziellen dreidimensionalen Verfahren dem Siegeszug der 3D-Technik folgen. Jedoch muss man noch die Bildschirme unter einem speziellen Blickwinkel angucken, damit der dreidimensionale Eindruck überhaupt erst entsteht, wodurch diese Handys eine Einschränkung bei der Benutzung erhalten.