Smartphone-Hersteller Wiko bringt neue Smartphones auf den deutschen Markt

Dienstag, 17. September 2013

Der französische Smartphoneanbieter Wiko möchte nun auch auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Ermöglichen sollen das technisch anspruchsvolle Geräte mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Flagschiff der zunächst drei erhältlichen Modelle scheint diesen Anspruch schon durch die schiere Größe unterstreichen zu wollen: Die Diagonale des Displays beträgt 5,7″.

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Ein neuer Hersteller wagt sich auf den deutschen Smartphone-Markt. Bildquelle: © pizuttipics / Fotolia.com

Einstieg soll zunächst mit drei Geräten beginnen

Das unter dem Namen “ Darkside“ erhältliche Phablet ist mit einem Quad-Core-Prozessor ausgestattet, der mit 1,2 GHz getaktet ist. Mit seinem 5,7″ großen Display ist es das Topmodell unter den Wiko Smartphones. Zu den 1 GB Arbeitsspeicher gesellen sich 16 GB interner Speicherplatz für Apps und Multimedia. Auch die übrige Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen: Die Frontkamera für Selbstportraits und Videotelefonie löst mit 5 Megapixeln auf, bei der Rückwärtigen sind es gar 12 Megapixel. Auch die Haptik soll überzeugen: Zumindest die Rückseite besteht aus Aluminium. Ebenfalls positiv: Das Darkside wird bereits mit Android 4.2.1 ausgeliefert.

Cink Peax 2: Solides Mittelklasse-Smartphone

Als Vertretet der Mittelklasse will Wiko das Cink Peax 2 ins Rennen um Marktanteile im boomenden Smartphonegeschäft schicken. Während die technische Ausstattung weitgehend der des Darkside gleicht, ist ein Display mit einer Größe von lediglich 4,5″ verbaut. Die Auflösung des IPS-Panels beträgt klassenübliche 960 x 540 Bildpunkte. Etwas sparsamer kommen auch die beiden Kameras daher: Die Frontkamera beherrscht nur eine Auflösung von 2 Megapixeln, bei der zweiten Kamera auf der Rückseite sind es immerhin 8. Etwas abgespeckt ist auch die maximale, über das UMTS-Netz zu empfangende Datentrate: Während das Darkside bis zu 42 Mbit pro Sekunde verarbeiten kann, liegt dieser Wert bei dem Cink Peax 2 bei genau der Hälfte – in der Praxis dürfte der Unterschied allerdings kaum ins Gewicht fallen, weil die Tarife eine Datennutzung in dieser Geschwindigkeit ohnehin nicht beinhalten. Schade: Android kommt nur in der Version 4.1.2 zum Einsatz.

Sublim soll weibliche Kundschaft locken

Etwas ausgefallener präsentiert sich das Wiko Sublim: Statt eines bei Android üblichen Home-Buttons wird der Startbildschirm über einen Druckknopf aufgerufen, der mit einem Swarsowki-Stein veredelt ist. Das sich damit klar an die weibliche Kundschaft richtende Gerät verfügt über ein 4″-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten. Deutlich schwächer als bei den beiden anderen angebotenen Smartphones fällt auch die übrige Hardware aus: Befeuert wird das Sublim von einem 1 GHZ-Dual-Core-Prozessor dem 512 MB RAM zur Seite stehen. Auch der interne Speicher fällt mit 4 GB spürbar geringer aus.

Ab sofort im Handel erhältlich

Laut unverbindlicher Preisempfehlung des Herstellers kommt das Darkside ab sofort für etwa 300 Euro in den Handel. Für das Cink Peax 2 werden 180 Euro veranschlagt; beim Sublim sind es 190 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut – vielleicht zu gut: In der Praxis zeigt sich, dass Online-Händler teils höhere Preise für die Geräte aufrufen. Zur Markeinführung veranstaltet Wiko zusätzlich Gewinnspiele auf Facebook – es könnte sich lohnen dort einmal vorbeizuschauen. Auch wenn erste Tests der Smartphones bisher noch ausstehen, könnte der Markteinstieg angesichts der gebotenen Leistung durchaus gelingen – die etablierte Konkurrenz darf sich auf einen ernstzunehmenden Mitbewerber gefasst machen.