Risiko Handy: Macht Strahlung wirklich krank?

Freitag, 20. August 2010

Ein italienischer Manager ist bereits durch die Strahlung seines Handys an einem Hirntumor erkrankt. Dies jedenfalls gab das zuständige Gericht an und sprach dem Manager aus diesem Grund eine Berufsunfähigkeit-Pension zu. Doch was ist wirklich dran? Ist die Handystrahlung wirklich gesundheitsschädigend? Durchaus handelt es sich hierbei um ein eher kontroverses Thema. Die Behörden und Händler schützen sich mit unklaren Aussagen, denn bislang konnten keinerlei Forschungen erweisen, dass von den Strahlen der Handys tatsächlich eine Gesundheitsschädigung ausgeht. Doch die Handynutzer beruhigt dieses Argument eher weniger.

Zudem gibt es auch schon einige Erfindungen, die auf den Punkt genau belegen, dass die Handynutzer etwas tun müssen, um sich von den gesundheitsschädlichen, elektromagnetischen Strahlungen ihrer Handys zu schützen, So ist bereits seit geraumer Zeit eine spezielle Hülle für das Handy zu finden, welche mit Hilfe ihrer speziellen Keramik-Legierung die Strahlen aus dem Handy aufhalten soll. Doch wirklich einen Wegweiser erhält der Nutzer nicht. Bislang ist niemanden so wirklich klar, ob die Kritikpunkte an den Handys ernst zu nehmen sind, oder ob es sich vielleicht nur um Panik-Mache handelt.

Sicherlich ist dies ein ernst zu nehmendes Thema, denn immerhin können die Deutschen mittlerweile auf ungefähr 109 Mobilfunkanschlüsse pro 100 Einwohner blicken und die zahlreichen Sendemasten schießen weiterhin empor. Bislang wurden schon zahlreiche Gutachten bezüglich der Handystrahlung gemacht, viele davon kommen aber immer wieder auf andere Ergebnisse, was nicht zuletzt an den unterschiedlichen Auftragsnehmern liegen mag.

Fakt ist mittlerweile jedenfalls, dass die elektromagnetischen Strahlungen der Sendemasten und der Mobilfunktelefone das Gewebe des menschlichen Körpers erwärmen. Nach Ansicht einiger Wissenschaftler, sind Grenzwerte, welche gesetzlich vereinbart werden, jedoch noch lange nicht ausreichend, um den Menschen vor einer gesundheitlichen Einschränkung zu bewahren.