Seniorenhandy verschenken

Mittwoch, 12. Mai 2010

Kommen die Eltern langsam in ein Alter, in dem man sich als Tochter oder Sohn Sorgen um das Wohlbefinden macht, oder gab es gar schon einen Unfall? Sind die Eltern häufig unterwegs, zum Beispiel bei ausgedehnten Spaziergängen im Wald? Oder soll einfach die ständige Erreichbarkeit gewährleistet werden?
Gründe für die Anschaffung eines Seniorenhandys gibt es viele!
Zu Weihnachten oder einem anderen Anlass ein Seniorenhandy verschenken und auf der sicheren Seite sein. So fühlen, sich nicht nur die Kinder besser, sondern auch viele Senioren genießen das Gefühl, im Notfall schnell Hilfe herbeirufen zu können.

Wer ein Seniorenhandy verschenken möchte, hat heute die Qual der Wahl, denn auf dem Markt werden zahlreiche Modelle von diversen Herstellern angeboten. Die Preise schwanken zwischen 50€ und 450€ für das Gerät. Kosten für einen Mobilfunkvertrag kommen noch hinzu. In den meisten Fällen bietet es sich allerdings an, statt eines kostenintensiven Vertrags ein Prepaid-Angebot zu wählen. Auf diese Weise bleiben die Kosten für das Telefonieren mit dem Handy kontrollierbar und es entsteht keine astronomische Handyrechnung.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Handy-Modelle. Die meisten Seniorenhandys ähneln in ihrem Äußeren und auch in der Funktionsweise ganz gewöhnlichen Handys. Mit dem Unterschied, dass die Tasten deutlich größer sind und daher leichter bedient werden können. Außerdem ist das Display der Seniorenhandy in der Regel sehr klar und gut lesbar. Außerdem lässt sich die Ruftonlautstärke meist sehr hoch einstellen, sodass auch Personen, die nicht mehr so gut hören, den Rufton wahrnehmen.
Die andere Variante der Seniorenhandys ähnelt eher einem mobilen Notrufgerät. Die meisten Telefone für Senioren verfügen über ein bis sechs Tasten verfügbar, die eine leichte Bedienbarkeit gewährleisten. In der Regel ist ein Notrufknopf an prominenter Stelle platziert, sodass im Notfall direkt Hilfe herbeigerufen werden kann. Die übrigen Tasten ermöglichen eine Direktverbindung zu voreingestellten Nummern.
Einige Modelle bieten hier einen ganz besonderen Service. Auch wenn einmal vergessen wurde, den Akku aufzuladen, kann der Notrufknopf betätigt werden und eine Verbindung zur Einsatzzentrale von Polizei oder Feuerwehr wird hergestellt.
Ganz neue Modelle lassen sich komplett über ein sehr großes Display bedienen, wie es auch bei den meisten Smartphones der Fall ist.

Beim Kauf eines der sogenannten Großtasten-Handys für Senioren, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Gerät gut in der Hand liegt und leicht zu bedienen ist. Nicht alle Geräte, die vom äußeren Erscheinungsbild auf eine einfache Bedienbarkeit schließen lassen, sind selbsterklärend. Am besten wird das Telefon zusammen mit der Person, für die es gedacht ist, ausprobiert. So können direkt alle Fragen und Probleme geklärt werden.