Smartphones hinterlassen genaue Fingerabdrücke

Dienstag, 22. Oktober 2013

Fingerabdrücke zur Verfolgung der Internetaktivitäten und dem Standort der Smartphones sind eine neue Technologie, die viel tiefgreifender als bisher genutzte Cookies ist. Das Ende der Cookies ist schon in Vorbereitung, wobei der Internetnutzer aber nicht mit mehr Privatsphäre, sondern mit einer noch innovativeren Technologie rechnen kann.

Über die Grenzen von Cookies und neue Lösungen

Späher können durch Cookies zwar viel erfahren, nicht aber den genauen virtuellen Weg der User verfolgen. Cookies haben ihre Grenzen, was sich von Fingerabdrücken beim Smartphone nicht behaupten lässt. Im Zuge der veränderten Internetnutzung und vermehrten Zugriffen über das Smartphone oder den Tablet PC, haben sich die Gewohnheiten der User verändert und große Konzerne dazu animiert, eine neue Form der Überwachung zu generieren. Facebook lebt es mit der User ID vor und hat so eine Grundlage geschaffen, an der sich Microsoft mit seiner neuen Technologie orientieren wird. Da sich der User bei jeder Nutzung sozialer Netzwerke und anderer Internetdienste einloggen muss, sind Fingerabdrücke zur Überwachung eine wirkungsvolle Methode. Das Smartphone hinterlässt viel mehr sichtbare Spuren als beispielsweise ein mit Cookies arbeitender Computer.

Was Späher alles erfahren

Durch das Smartphone lässt sich neben der Authentifizierung des Users auch gleich herausfinden, wo sich dieser gerade aufhält. Die über den Nutzer gesammelten Daten zu seinem Internetverhalten und der Nutzungszeit werden Firmen zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt. Während Google den Nutzern die Unterbindung einer Überwachung erlaubt, ist bisher von Apple für System IDFA noch keine derartige Aussage bekannt. Die geräteübergreifende Feststellung der ID ist in der heutigen Zeit eine gängige Praxis, vor der sich Nutzer aber bisher noch ganz oder teilweise schützen können. Wer sich beobachtet fühlt, sollte die Einstellungen in seinem Smartphone nutzerfreundlicher konfigurieren.