Studie zu mobilem Internet: Trend zu mobilen Onlinebestellungen

Freitag, 18. Januar 2013

Während mitten in der Finanzkrise viele Branchen schwächeln, wächst der Smartphone-Markt unaufhörlich. Der Nebeneffekt: Aufgrund der Vernetzung mit dem Internet nutzen immer mehr Smartphonenutzer ihr Gerät, um mobil einkaufen zu können, was nicht zuletzt für die Onlinehändler ein Absatzplus bedeutet.

Smartphones ersetzen zunehmend PC als Einkaufsmedium

Eine von der Messe Frankfurt in Auftrag gegebene Studie zum mobilen Internetverhalten von Smartphonenutzern belegt, dass das mobile Internet mittlerweile nicht nur ein Unterhaltungsmedium ist, sondern auch für Internetgeschäfte genutzt wird. Laut der Studie, die von promio.net durchgeführt wurde, nutzen über 80 Prozent der Smartphonenutzer ihr Gerät, um unterwegs ihre E-Mails zu lesen. Ebenso beliebt ist das Onlineshopping mit den kleinen Rechnern in Handtaschenformat. Bemerkenswert ist ferner, dass es sich bei den Interneteinkäufen mittels Smartphone oftmals um Waren mit einem geringen Wert von bis zu 50 handelt. Teurere Waren werden dagegen nach wie vor vor dem heimischen PC gekauft.

Nur günstige Waren werden unterwegs online bestellt

Gerade der Umstand, dass größtenteils preisgünstige Waren mobil eingekauft werden, beschert Internetportalen wie eBay ein großes Absatzplus. Laut einem Bericht der Internetausgabe von „FOCUS“ soll der zu dem Onlineauktionshaus gehörende Konzern PayPal rund 4,3 Millionen neue Kunden gewonnen haben, die größtenteils über den mobilen Internetweg zu eBay fanden. Dabei sind es primär Gutverdiener mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 2000 bis 5000 Euro, die sich dazu verleiten lassen, auch unterwegs im Internet Waren zu bestellen. Zu den bevorzugten Bestellungen gehören neben DVDs und CDs Bücher und Kleidungsstücke sowie gebrauchte Gegenstände aus Onlineauktionshäusern.