Wissenswertes über den Handy-Akku: Alles über Ladung, Memory-Effekt & Co

Dienstag, 7. Februar 2012

Ob Musik hören, das Surfen im Internet, die Nutzung von Apps oder das Telefonieren, all diese komfortablen Funktionen, die uns heutzutage die mobilen Endgeräte wie Smartphones oder Tablets bieten, brauchen eine nicht zu unterschätzende Akku-Leistung. Der Akku ist gewissermaßen das Herzstück eines jeden Geräts. Ist dieser leer, kann das mobile Endgerät nicht mehr genutzt werden ehe der Akku nicht wieder aufgeladen ist.

Was bedeutet die Bezeichnung mAh?

In den Datenblättern der verschiedenen Endgeräte stehen Angaben zum Akku mit der Einheit mAh. Dieses Kürzel steht für Milli-Ampere-Stunden und beschreibt die elektrische Ladung eines Akkus. Wer viel Musik hört und zudem oft auf seinem Smartphone spielt, der riskiert eine schnellere Entladung des Akkus. Nutzer, die mit dem Gerät telefonieren und hin und wieder im Internet surfen, können hingegen wesentlich länger von einer Akku-Ladung profitieren. Da der Umfang von Funktionen in Zukunft weiter zunehmen wird, bleibt es nur eine Frage der Zeit, bis die Laufzeit eines Akkus ein wesentlicher Bestandteil der Verkaufsargumentation wird.

Gibt es noch das Problem mit dem Memory-Effekt?

In den vergangenen Jahren wurden die Akkus weiterentwickelt und der ungeliebte Memory-Effekt gänzlich aus den Akkus verbannt. Dieser Effekt war dafür verantwortlich, dass sich der Akku über die Zeit hinweg schneller entladen hat. Der Memory-Effekt tritt seit der Einführung von Lithium-Ionen-Akkus nicht so stark auf, wie es bei den Vorgängermodellen (Nickel-Cadmium-Akkus) moderner Akkus der Fall war. Forschern ist es gelungen, den Memory-Effekt bei der kommenden Generation von Akkus, den Lithium-Polymer-Akkus, den Memory-Effekt ein für alle mal aus den Akkus als negativen Nebeneffekt zu verbannen. Dennoch empfehlen alle Hersteller, den Akku des Geräts vollständig zu entleeren und erst dann wieder mit einer Ladung zu befüllen.